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SuchtMagazin Nr.6/2011
Social Networks


Inhalt:
  • Soziale Netzwerke - früher und heute. Eine Exkursion in virtuellen Räumen
  • Voraussetzungen eines virtuellen Engagements der Jugendarbeit
  • Leben ohne Internet - für Jugendliche kaum vorstellbar
  • Risiken sozialer Netzwerke aus entwicklungspsychiatrischer Perspektive
  • Nationales Programm Jugend und Medien
  • Datenschutz bei Sozialen Netzwerken
  • Cyberbullying - Unsichtbare Gewalt im Jugendalter
  • "Alkohol? Kenn dein Limit." in Sozialen Netzwerken
  • Halt in Krisen geben - Online Streetwork im schülerVZ
  • Social Networks im Alltag der Offenen Jugendarbeit

Der Artikel (pdf, 4S., 209Kb) "Halt in Krisen geben – Online Streetwork im schülerVZ" von Sascha Neurohr ist online erhältlich.

Das Heft kann für 18 CHF/13 Euro unter abo@suchtmagazin.ch bestellt werden. Infos: www.suchtmagazin.ch


Neue Medien

  • Nationales Programm Jugend und Medien: Der Bundesrat hat mit Beschluss vom 11. Juni 2010 das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) beauftragt, die Leitung des Programms Jugend und Medien in den Jahren 2011 bis 2015 zu übernehmen. Damit übernimmt der Bund gemeinsam mit den Medienbranchen Verantwortung und setzt sich für einen wirksamen Jugendmedienschutz in der Schweiz ein. Gleichzeitig übernimmt der Bund Koordinationsaufgaben und fördert die Zusammenarbeit und Vernetzung der verschiedenen Akteure im Bereich Jugend und Medien. Hauptziel des Programms ist die Förderung eines sicheren, altersgerechten und verantwortungsvollen Umgangs von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien. Eltern, Lehr- und Fachpersonen bietet das Programm gezielte Informationen, Unterstützung und Tipps für eine geeignete Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Faktenblatt mit Informationen (pdf).

    Nationales Programm Jugend und Medien zieht positive Zwischenbilanz:
    Cybermobbing, Pornografie oder Gewaltdarstellungen sind aktuelle Gefahren im Internet, in sozialen Netzwerken und in Unterhaltungsmedien. Das nationale Programm Jugend und Medien verfolgt das Ziel, dass Kinder und Jugendliche diese Gefahren kennen und sicher mit digitalen Medien umgehen. Nach Halb zeit des Programms ziehen die Programmpartner eine positive Zwischenbilanz. Medienmitteilung (pdf, 2S.) des BA für Sozialversicherungen. (03/2013)

  • JAMES-Studie - Medienverhalten von Jugendlichen: Nachdem im Herbst 2012 erste Ergebnisse präsentiert worden sind, liegt nun die vollständige JAMES-Studie zum Medienverhalten von Schweizer Jugendlichen vor. Erstmals wurde auch ein Fokus auf Medieninhalte gelegt: So gaben die Jugendlichen Auskunft über ihre Lieblingsfilme, -bücher oder -apps. Im Rahmen dieser Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Swisscom wurden zum zweiten Mal nach 2010 über 1000 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren befragt. (03/2013)

    JAMES-Studie - Mobiles Internet bei Jugendlichen im Trend:
    Die zweite JAMES-Studie zeigt: Jugendliche nutzen das Internet immer mobiler, setzen stark auf Smartphones und nutzen mehrere Medien gerne gleichzeitig auf verschiedenen Geräten. Weiter ergab die Befragung, dass Jugendliche sich in ihrer Freizeit trotz grösserem medialen Angebot sehr gerne mit Freunden treffen, Sport treiben oder musizieren. Die JAMES-Studie zeigt zudem, dass das Bewusstsein zum Schutz eigener Daten auf sozialen Medienmitteilung(pdf, 2S., 70Kb) der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Artikel auf NZZ Online. (10/2012)

  • Onlinerisiken aus Kindersicht: Was halten Kinder für beunruhigende Online-Risiken und wie beschreiben sie diese? Umfasst dies auch Risiken, die bisher von der Politik vernachlässigt wurden? Lassen sich Unterschiede in Bezug auf Alter, Geschlecht, Herkunft und Erfahrungen festmachen? Diesen Fragen geht der aktuelle Bericht "In their own words: What really bothers children online?" (pdf, 20S., 1Mb, Englisch) aus dem EU Kids Online-Forschungsnetzwerk nach. Für den Bericht wurden die Antworten von 9.636 Kindern ausgewertet. Die Antworten stammen aus der Studie, die 2010 in 25 europäischen Ländern durchgeführt wurde. (02/2013)

  • Exzessive Internetnutzung: Zur Beantwortung der Postulate Forster-Vannini (09.3521) und Schmid-Federer (09.3579) «Gefährdungspotenzial von Internet und Online-Games» erarbeitete das BAG in Zusammenarbeit mit Fachpersonen einen Expertenbericht. Dieser zeigt die Verbreitung exzessiver Internetnutzung und damit zusammenhängender gesundheitlicher Probleme auf. Zudem bietet er einen Überblick über entsprechende präventive Massnahmen und Interventionen (z.B. Therapie) Medienmitteilung des BAG (mit Links zu den diversen Berichten). (08/2012)

  • Jugend und Medien – gesamtschweizerische Übersicht über Informations- und Schulungsangebote: Die erste gesamtschweizerische Übersicht mit Informations-, Schulungs- und Beratungsangeboten zur Förderung von Medienkompetenzen ist online. Eltern, Lehrpersonen sowie Betreuungs- und Fachpersonen finden nun via www.jugendundmedien.ch die für sie geeigneten Angebote. Das Informationsportal des nationalen Programms Jugend und Medien, welches das Wissen rund um die Chancen und Gefahren von digitalen Medien bündelt, wird dadurch um ein wichtiges Angebot erweitert. Medienmitteilung des BA für Sozialversicherungen.



  • Handygebrauch von Jugendlichen: Sucht oder engagierte Nutzung? Das Departement Angewandte Psychologie der ZHAW hat eine repräsentative Studie (pdf, 104S., 2.4Mb) zur Handynutzung von Schweizer Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren herausgegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass 98% der Schweizer Jugendlichen ein Handy besitzen. Die Hälfte der Befragten nutzt ihr Mobiltelefon zurückhaltend. 40% setzen es engagiert ein und rund 5% können als handysüchtig bezeichnet werden. Medienmitteilung der ZHAW, Artikel in der SonntagsZeitung. (04/2012)

  • Prävention 2.0 - Social Media als Plattform pädagogischen Handelns: Dies das aktuelle Thema (1/2012) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 4S., 500Kb) "Triebkräfte und pädagogisches Handeln im Social Web" von Heidrun Allert ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben. (04/2012)

  • DAS ABC der digitalen Medien: Was bedeuten Begriffe wie Blog, Chat, Web 2.0, Smartphone, Cyberbullying oder soziale Netzwerke? Die Antworten finden Sie auf den Seiten von jugendundmedien.ch.

  • Digital Natives. Wie braucht die "Generation Internet" das Internet? Wie die «Digital Natives», die im Internetzeitalter geborene «GenerationY», die Gefahren des Internets einschätzen und wie sie mit dem Internet tatsächlich umgehen, untersuchte TA-SWISS im vorliegenden Bericht (pdf, 28S., 1.6Mb). Teilnehmende waren rund 100 SchülerInnen zwischen 15 und 18 Jahren aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin. (11/2011)

  • KIM-Studie 2010 - Kinder und Medien, Computer und Internet: Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger in Deutschland. Die Untersuchung (pdf, 76S., 760Kb) vom Medienpädagogischem Forschungsverbund Südwest ist online erhältlich. (02/2011)

  • JAMES-Studie zum Medienverhalten von Jugendlichen in der Schweiz: Wie nutzen Jugendliche in der Schweiz die digitalen Medien? Über diese und andere Fragen gibt die repräsentative Studie JAMES Auskunft. (02/2011)

  • Gesundheitsverhalten und Soziale Medien: Die Publikation "Behavioral Health and Social Media" von der SAMHSA steht zu Download bereit. (SAMHSA News, Nr. 19, Englisch). (2/2011)

  • Jugend und Medien: Das Thema der aktuellen Ausgabe von Politik und Zeitgeschichte (APuZ 3/2011) ist "Jugend und Medien" (pdf, 48S., 1.8Mb). APuZ ist eine Publikation der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Aus dem Inhalt: Kinder und Jugendliche im Web 2.0; Gewaltmedien und Aggression; Aktuelle Herausforderungen für die Medienpädagogik; Mit Ballerspielen gegen pädagogische "No-Go-Areas"?; Castingshows: Grenzverletzungen und Werteempfinden, "Medienkompetenz" – Chimäre oder Universalkompetenz?. (01/2011)

Social Networks

  • Datenschutz auf den Social Network Sites: Eine Informationseite des Eidg. Datenschutzbeauftragten

  • Social Media - Zu viele Freunde: Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch während es für die meisten Menschen nur ein praktisches Werkzeug ist, verlieren manche die Kontrolle über die Internetnutzung. Ihr Verhalten nimmt suchtähnliche Formen an. Eine aktuelle internationale Studie hat herausgefunden, dass auch die Anzahl an "Freunden" in sozialen Netzwerken ein Hinweis hierfür sein kann. Artikel auf drugcom.de (02/2013)

  • Social Networks in der offenen Jugendarbeit: Dieses Konzept für die Nutzung von Social Networks in der offenen Jugendarbeit wurde im Rahmen des Masterstudiengangs an der Hochschule für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Soziale Innovation an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW entwickelt. Es kann über folgende Adresse bestellt werden (CHF 26): www.mjabasel.ch/produkte/konzept_facebook

  • Social Networks in der Schweiz: Eine Auswertung (Slideshare) über die Nutzung von Social Network Sites in der Schweiz. Ein RITA Report. (2011)

  • Veränderungen von Freundschaftsbeziehungen durch Social Network Sites am Beispiel von MySpace:Magisterarbeit (pdf, 175S., 3.3Mb) von Roberto Bauer (2009)

  • Funktionen von Social-Networking-Diensten: Eine Arbeit (pdf, 12S., 770Kb) der Forschungsgruppe Kooperationssysteme Universität der Bundeswehr München. (2008)

Social Networks und Alkohol/Handel psychoaktiver Substanzen

  • Per Klick zur Flasche: In der Schweiz nehmen Alkoholverkäufe via Online-Bestellung und Versand zu. Die Eidgenössische Alkoholverwaltung hat im Frühjahr 2011 Online-Testkäufe durchführen lassen. Fast der Hälfte der Minderjährigen wurde alkoholhaltige Getränke ausgeliefert. Artikel auf NZZ Online, Artikel auf tagesanzeiger.ch. (11/2011)

  • Alles online? – Grenzüberschreitende Risiken des Internets: Die Präsentation desVortrages von Dirk W. Lachenmeier, gehalten an der DHS Tagung vom 16. November 2011 ist online erhältlich. Es geht insbesondere um den Handel von psychoaktiven Substanzen.

  • Soziale Netzwerke und Alkohol: ein riskanter Mix für Jugendliche: Der weltweit operierende Spirituosenkonzern Diageo informierte kürzlich über einen millionenschweren Werbevertrag mit Facebook. Gleichzeitig belegt eine amerikanische Studie den Zusammenhang zwischen dem Alkoholmissbrauch von Jugendlichen und ihrer Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken. Sie zeigt, dass Teilnehmende an sozialen Netzwerken einen höheren problematischen Substanzkonsum aufweisen. 51 Prozent der Jugendlichen, die sich in sozialen Netzen bewegen, bekommen während eines durchschnittlichen Tages am Bildschirm Fotos von anderen Jugendlichen zu Gesicht, die entweder betrunken oder bewusstlos sind oder dabei sind, Drogen zu konsumieren. Demgegenüber werden nur 14 Prozent der Jugendlichen, die nicht in ein soziales Netzwerk eingebunden sind, mit solchen Bildern konfrontiert. Diese unheilige Partnerschaft zwischen Diageo und Facebook dürfte also vornehmlich die jungen Facebook- Nutzenden treffen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (10/2011)

  • Facebook zeigt Alkoholprobleme von Studenten auf: Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook verraten häufig mehr über sich als sie ahnen. Bilder von einer feucht-fröhlichen Feier, das Protzen mit den Promille-Erfahrungen, aber auch die Erwähnung, den Abend aus Langeweile mit einem alkoholischen Getränk relaxt zu haben, machen Experten hellhörig. Abstract des Artikels "Associations Between Displayed Alcohol References on Facebook and Problem Drinking Among College Students". Artikel im deutschen ärzteblatt. (10/2011)

Informationsportale und Projekte

  • Jugend und Medien: Informationsportal: Das neue Informationsportal des nationalen Programms zur Förderung von Medienkompetenzen. Auf dieser Website erhalten Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen sowie Fachleute und Politiker einen Überblick über Chancen und Gefahren von digitalen Medien, aktuelle Informationen zum Jugendmedienschutz und dem nationalen Programm. www.jugendundmedien.ch

  • cybersmart.ch - Informationsportal zum Thema verantwortungsvoller Umgang mit Neuen Medien: Sexting, Cybermobbing, Gamesucht, Schulden wegen online Poker, Hassgruppen... Die Nutzung elektronischer Medien hat auch ihre Schattenseiten. Viele Eltern und Lehrpersonen fühlen sich in ihrer Rolle als Erziehungs- und Bildungsverantwortliche verunsichert. Im Auftrag der Gesundheits- und Fürsorgedirektion handelt die Berner Gesundheit und erweitert mit cybersmart ihr Präventions- und Beratungsangebot. Medienmitteilung (pdf, 2S., 77Kb) der Berner Gesundheit, www.cybersmart.ch

  • Medienprofis
    Unsere tägliche Arbeit mit Jugendlichen zeigt: Die Förderung der Selbstkompetenz ist effektiver und nachhaltiger als Verbote. Erfahrene Medienexperten entwickeln in Schul-Workshops die Fähigkeit der Schüler, sinnvoll und konstruktiv mit den neuen Medien umzugehen. Sie zeigen Risiken und positive Aspekte der Nutzung neuer Medien auf und fördern damit die Medienkompetenz der Jugendlichen. Unsere Experten wissen Antworten auf die brennenden Fragen der Jugendlichen und unterstützen Eltern im Rahmen von Elternabenden und Bildungsanlässen in ihrer Erziehungsfunktion. Ein Angebot der Pro Juventute
    http://www.medienprofis.ch

  • elternet.ch
    Sie wollen Ihre Kinder im Umgang mit den neuen Medien unterstützen? Sie haben Fragen zu Internet, Handys & Co.? Sie suchen Informationen und Tipps zur Medienerziehung? Sie wollen wissen, welche Chancen und welche Risiken auf Ihre Kinder in den neuen Medien warten? elternet.ch ist eine Initiative von Privatpersonen.
    www.elternet.ch

  • ins-netz-gehen.de: Das Internetportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Deutschland richtet sich vor allem an junge Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Die zahlreichen interaktiv aufbereiteten Informationen sollen sie dabei unterstützen, Online-Angebote wie etwa Soziale Netzwerke, Chats und Computerspiele verantwortungsvoll und risikofrei zu nutzen.
    www.ins-netz-gehen.de

  • Insafe
    Insafe ist ein von der Europäischen Kommission fundiertes Projekt zur Förderung der Internetsicherheit und zum Beistand der Eltern und LehrerInnen, die Kindern bei der sicheren Erforschung des World Wide Web zur Seite stehen.
    http://www.saferinternet.org

  • klicksafe.de
    Der deutsche Ableger von Insafe
    http://www.klicksafe.de

  • e-Inclusion
    Heute können noch nicht alle Menschen gleichermassen von den Vorteilen der Informations- und Kommunikationstechnologien profitieren. Es gibt Menschen, die keinen Zugang zu den neuen Medien haben oder die den Umgang mit den Kommunikationsmitteln nicht erlernen konnten. Hier setzt e-Inclusion an. e-Inclusion zielt darauf ab, Hindernisse zu beseitigen und Menschen in ihren Kompetenzen zu unterstützen und zu vernetzen.
    http://www.einclusion.ch

 

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