Nationales Programm Tabak NPT

Ende der Nationalen Präventionsprogramme: Der Gesundheit Sorge zu tragen, ist eine Aufgabe, die uns ein Leben lang begleitet – denn Gesundheit ist nicht nur Schicksal. Sie hängt zu einem wesentlichen Teil vom eigenen Verhalten und von gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen ab. Genau hier haben die Nationalen Präventionsprogramme zu den Risikofaktoren Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung sowie das Massnahmenpaket Drogen angesetzt. Das übergeordnete Ziel der Arbeit der vergangenen acht Jahre war es, die Lebensqualität des Einzelnen zu erhalten oder zu steigern. Diese Programme werden nun von der NCD-Strategie und der Strategie Sucht abgelöst. Diverse Beiträge auf Spectra Online. Das Spectra Online "Ende der Nationalen Präventionsprogramme" (Ausgabe 116) steht zum Download bereit. (04/2017)


Nationales Programm Tabak NPT 2008-2016:
«Die tabakbedingten Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz sind reduziert.» So kurz und bündig ist die Mission des Nationalen Programms Tabak 2008-2012 (NPT). Der Bundesrat hat das Programm im Juni 2008 verabschiedet und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) arbeitet seither mit seinen Partnern zusammen an dessen Umsetzung. Wie entwickeln sich Tabakkonsum und -prävention zurzeit in der Schweiz? Was ist im Rahmen der Umsetzung bereits an die Hand genommen worden? Was steht noch bevor? Der Bundesrat hat im Juni 2012 entschieden, das nationale Präventionsprogramm bis 2016 zu verlängern.

Tabakpräventionskampagne «Ich bin stärker»: Mehr als die Hälfte aller Personen, die regelmässig rauchen, möchten damit aufhören. Mit dem Slogan «Ich bin stärker» motiviert die neue Tabakpräventionskampagne Rauchende dazu, auf den Tabakkonsum zu verzichten, und bietet dabei auch Unterstützung an. Die auf drei Jahre ausgelegte Kampagne wird vom Bundesamt für Gesundheit in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den in der Tabakprävention tätigen Nichtregierungsorganisationen (NGO) lanciert. Medienmitteilung des BAG, www.smokefree.ch. Die Kampagne und deren Sinnhaftigkeit wird in den Medien breit diskutiert: Beitrag auf Echo der Zeit, Beitrag der Tagesschau, Artikel auf NZZ Online, Artikel auf tagesanzeiger.ch (02/2015)

Evaluation Programme Alkohol und Tabak sowie des Massnahmenpakets Drogen: Der Schlussbericht "Evaluation der Nationalen Programme Alkohol und Tabak 2008-2012 sowie des Massnahmenpakets des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme 2006-2011" zuhanden des Bundesamtes für Gesundheit steht zum Download bereit. (04/2012)

Projekte

Projektdatenbank des Tabakpräventionsfonds (TPF): Mit der TPF-Projektdatenbank finden Sie Projekte nach verschiedenen Kriterien (Förderbereich, Zielgruppe, Setting) oder ganz einfach via Volltextsuche. Der Tabakpräventionsfonds wurde von Bundesamt für Gesundheit eingerichtet, um insbesondere Präventionsmassnahmen zu finanzieren, die den Einstieg in den Tabakkonsum verhindern, den Ausstieg fördern und die Bevölkerung vor Passivrauch schützen.

31. Mai ist Weltnichtrauchertag
Infos zu diesem Tag sind auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhältlich

Westschweiz - Dank Facebook ohne Zigarette: Eine neue Rauchstopp-Kampagne setzt auf den positiven Druck von Gruppen im Facebook. Das Projekt wurdeam 27. Januar in allen französischsprachigen Kantonen lanciert. Ein erster Versuch im Wallis im vergangenen Herbst verlief ermutigend. Über tausend Walliserinnen und Walliser haben mitgemacht und mehr als ein Drittel hat seither keine Zigarette mehr angerührt. Filmbeitrag auf Schweiz Aktuell, Medienmitteilung der CIPRET Valais. (01/2016)
www.jarretedefumer.com

E-Learning-Portal zur Tabakprävention: Das Lernangebot sensibilisiert für die Problematik des Tabakkonsums und vermittelt grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich der Prävention. Die Fachleute werden befähigt, in ihrem Arbeitsalltag den notwendigen Handlungsbedarf zu erkennen und allenfalls zielorientiert an weitere Angebote zu vermitteln. Das Angebot steht sowohl Einzelpersonen als auch Fachstellen und Weiterbildungsinstitutionen kostenlos zur Verfügung.
www.tabaction.ch

Experiment "NichtRauchen"  - Wettbewerb in Schulklassen
Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche zu motivieren und zu belohnen, wenn sie gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen oder damit aufhören. Es gilt, als ganze Gruppe oder Klasse kollektiv während acht Monaten, und möglichst auch danach, auf Glimmstängel zu verzichten.
www.experiment-nichtrauchen.ch

Dieser Wettbewerb findet auch auf Europäischer Ebene statt. Informationen dazu finden sie unter www.smokefreeclass.info. Der Wettbewerb wird durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms "Europa gegen den Krebs" gefördert

feelreal - Tabakpräventionsprojekt für junge Frauen
feelreal ist ein Tabakpräventions- und Rauchstopp-Projekt der Lungenliga beider Basel für junge Frauen zwischen 13 und 25 Jahren. Es führt jungen Frauen an Events mittels Aging-Software am eigenen Gesicht vor Augen, wie unterschiedlich der Alterungsprozess von Nichtraucherinnen und Raucherinnen verläuft. Die Events werden von der Lungenliga beider Basel überregional in Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen organisiert.
www.feelreal.ch

Rauchfreie Lehre
Das Projekt Rauchfreie Lehre richtet sich an Lernende zwischen 14 und 19 Jahren sowie an Ausbildungsverantwortliche in Unternehmen und Berufsfachschulen. Rauchfreie Lehre begleitet Lernende durch ihre Berufsausbildung und motiviert sie, während Arbeit und Freizeit rauchfrei zu bleiben oder zu werden.
www.rauchfreielehre.ch

Unternehmen Rauchfrei
Die Lungenliga bietet umfassende Lösungen an für Unternehmen in der ganzen Schweiz. Ausstiegswillige Raucherinnen und Raucher werden beim Rauchstopp unterstützt.
www.unternehmenrauchfrei.ch