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Aktuell

Dossier zur Corona-Pandemie auf Infoset
Die relevanten Informationen für den Suchtbereich finden Sie in unserem Dossier zur Coronakrise. Dieses ist thematisch strukturiert und wird laufend aktualisiert.
https://www.infoset.ch/de/corona.html

Newsticker von Infodrog
Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona

Info-Bulletin Sucht und Covid-19
Die Taskforce «Sucht und Covid-19» trifft sich seit Anfang November aufgrund der aktuellen Entwicklungen wieder 1x wöchentlich. Mit dem Informationsbulletin (pdf, 3S., Stand: 12.11.20) informiert sie über aktuelle Fragestellungen in Zusammenhang mit Sucht und Covid-19.

 

Suchtpolitik

Tabakproduktegesetz - Kommission will Werbung für Tabakprodukte in Zeitungen und Internet zulassen: Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) will der Tabak- und Nikotinindustrie erlauben, unbegrenzt Promotion für E-Zigaretten und neue Tabakprodukte zu machen. Ebenso erteilt die Kommission einem umfassenden Tabakwerbeverbot in Printpublikationen und im Internet eine Absage. Lediglich in jenen Bereichen wo der Umfang der Werbung heute einen eher geringen Umsatz ausmacht, auf Plakaten und im Kino, spricht sich die Kommission für ein schweizweites Verbot aus. Medienmitteilung der Kommission, Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at, Mitteilung vom Fachverband Sucht. Ab dem 7. Dezember 2020 debattiert der Nationalrat das Tabakproduktegesetz, Mitteilung at. (Infoset berichtete)

Keine E-Zigaretten mehr für Minderjährige im Kanton Solothurn: Der Verkauf von E-Zigaretten an Minderjährige soll im Kanton Solothurn verboten werden. Der Kantonsrat hat einen entsprechenden Auftrag aus den Reihen der CVP für erheblich erklärt und damit an den Regierungsrat überwiesen. Artikel auf Nau.

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht: Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Ausgabe 4/2020 (pdf, 5S.) ist soeben erschienen.

Ein Jahr Eidg. Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nicht übertragbarer Krankheiten EKSN: Im Januar 2020 hat die neue EKSN ihre Arbeit aufgenommen. Sie hat die drei Vorgängerkommissionen in den Bereichen Alkoholprävention (EKAL), Tabakprävention (EKTP) und Sucht (EKSF) abgelöst. Welche Funktion erfüllt die EKSN? Und womit hat sie sich im ersten Jahr beschäftigt? Präsident Matthias Weishaupt gibt Auskunft. Artikel auf Spectra.

Deutschland: Drogenbericht der Bundesregierung: Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat den Jahresbericht 2020 vorgestellt. Darin finden sich neben aktuellen Trends und Zahlen rund um die Themen Tabak, Alkohol, illegale Drogen, Medien- und Glücksspielsucht umfangreiche Informationen zur Arbeit der Drogenbeauftragten, zu ihrer bisherigen Schwerpunktsetzung und ihren Zielen für das kommende Jahr. U.a. will Drogenbeauftragte mit Präventionskampagnen gegen den verstärkten Konsum von Kokain vorgehen. Artikel des ZDF, Artikel auf Zeit Online.

Dossier auf Infoset: Suchtpolitik
 

Alter

Sucht im Alter: Mit der steigenden Lebenserwartung in der Gesellschaft nimmt auch die Zahl der älteren Personen mit einer Suchterkrankung zu, die auf pflegerische Dienstleistungen im ambulanten oder (teil-)stationären Bereich angewiesen sind. Die mit der Suchterkrankung einhergehenden Verhaltensauffälligkeiten, aber auch die physischen und psychischen Folgen für die Betroffenen stellen die Betreuenden und Pflegenden vor Herausforderungen. Das neue Faktenblatt (pdf, 9S.) von Curaviva trägt die wichtigsten Informationen zum Thema Sucht im Alter und zum Umgang mit Suchtbetroffenen zusammen. Themendossier "Sucht im Alter" von Curaviva.

Dossier auf Infoset: Alter
 

Jugend

Ohne Gewalt, Halt! – Deeskalationsstrategien in der Gewaltprävention: Die Ausgabe proJugend 3/2020 stellt verschiedene Aspekte eines autoritativen Erziehungsstils vor, die alle auf Klarheit und Zuwendung bauen. Im Zusammenspiel von pädagogischer Führung und verstehender Einfühlung können Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule viel zur Deeskalation von Gewalt beitragen. Der Artikel (pdf, 7S.) "HALT(!) geben durch Haltung" ist als Leseprobe online zugänglich.

Experiment Nichtrauchen: Schulklassen sagen Nein zu Tabak und Nikotin: Beim Präventionsprojekt Experiment Nichtrauchen setzen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Tabakkonsum und seinen Folgen auseinander. Für den Start am 5. November 2020 haben sich 1‘880 Schulklassen angemeldet. Damit ist die Teilnehmerzahl leicht tiefer als in den Vorjahren. Medienmitteilung zum Projekt.

Europäische SchülerInnenbefragung ESPAD 2019: Der Tabak- und Alkoholkonsum unter 15- bis 16-jährigen SchülerInnen zeigt Anzeichen eines Rückgangs, aber es bestehen Bedenken hinsichtlich des potenziell riskanten Cannabiskonsums und der Herausforderungen, die sich aus den neuen Suchtverhaltensweisen ergeben. Dies sind einige der Ergebnisse des aktuellen ESPAD Reports (pdf, 136S.). Die Studie basiert auf einer Erhebung aus dem Jahr 2019 in 35 europäischen Ländern. Medienmitteilung (Englisch) zur Studie.

Dossier auf Infoset: Jugendliche
 

Gesundheit

Aktionstag: Psychische Gesundheit in Zeiten von Corona: Am 10. Dezember 2020 findet in der ganzen Schweiz der Aktionstag «Darüber reden. Hilfe finden.» statt. Er soll in Zeiten des Coronavirus zur Stärkung der psychischen Gesundheit beitragen. Weitere Infos sind auf den Seiten des Bundesamtes für Gesundheit erhältlich.
 

Nightlife/Freizeit

Freizeitdrogenkonsum 2020: Seit 2012 werden in den Drug Checking-Projekten sowie online Daten zum Konsum psychoaktiver Substanzen in der Freizeit erhoben, die von Infodrog im Rahmen eines jährlichen Berichts ausgewertet werden. Die Auswertung 2020 (pdf, 17S.) zeigt, dass sich die Konsumgewohnheiten nicht massgeblich verändert haben. Allerdings könnte es aufgrund der COVID-19 Pandemie vermehrt zu Verschiebungen des Konsums in den privaten Bereich kommen.

Dossier auf Infoset: Nightlife/Freizeit
 

Alkohol

Jede 12. Person stirbt wegen Alkohol: 1553 Personen sterben in der Schweiz jedes Jahr an den Folgen ihres Alkoholkonsums. Schätzungsweise 8% aller Todesfälle in der Altersgruppe der 15- bis 74-Jährigen sind alkoholbedingt. Bei den 15- bis 24-jährigen Männern sind fast 20% der Todesfälle auf Alkohol zurückzuführen, wie ein Bericht (pdf, 84S.) von Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt.  Faktenblatt (pdf, 2S.) "Alkoholbedingte Todesfälle in der Schweiz 2017" vom BAG, Mitteilung von Sucht Schweiz.

Digitaler Coach unterstützt Menschen mit Alkoholproblemen: Der NoA-Coach (No Addiction-Coach) ist eine Smartphone-App zur Unterstützung von Menschen mit Alkoholproblemen. Die App stärkt die individuellen Ressourcen der Betroffenen und will Rückfälle und Therapieabbrüche verhindern. Die App ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Berner Gesundheit, der Suchtfachstelle Zürich und des Blauen Kreuz Schweiz. Es wird im Rahmen eines Pilotversuchs bis im Sommer 2021 in der Praxis getestet. https://noa-coach.ch

Alkoholwerbung während der Corona-Pandemie: Die Pandemie hat den Alkoholkonsum im Deutschland steigen lassen, es gibt Rückfälle unter trockenen Alkoholikern. Trotzdem haben einige Supermärkte keine Skrupel, das Corona-Leid für sich zu nutzen – und mit Schnaps gegen Einsamkeit zu werben. Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Wieso macht Alkohol Lust auf Zigaretten? Kettenraucher, Genussraucher, Gelegenheitsraucher, Partyraucher, … Bezeichnungen für Menschen, die dann und wann an Zigaretten ziehen, gibt es viele. Eine bestimmte Gemeinsamkeit haben sie aber alle: Fliesst erst mal der Alkohol, entfachen ihre Feuerzeuge im Minutentakt neue Glimmstängel. Wieso selbst der tagsüber willensstärkste Zigi-Abstinenzler abends bei einem Drink in der Hand schwach wird? Das hat laut einem Artikel in der Schweizer Illustrierten drei Gründe.

Öffentliche Gesundheit - Alkohol und Krebs in Europa: Dieses Faktenblatt informiert über die Zusammenhänge zwischen Alkohol und einer Reihe von Krebsarten, darunter einige der häufigsten Arten, wie z.B. Brustkrebs bei Frauen und Darmkrebs. Das Faktenblatt richtet sich Fachpersonen, die an der Gestaltung und Umsetzung von Politiken mit Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit beteiligt sind. Publikation der WHO, Regionalbüro Europa, Medienmitteilung der WHO.

Dossier auf Infoset: Alkohol
 

Cannabis & THC, CBD

Experimentierartikel - Auf der Suche nach Bio-Hanf: Auf einem Feld im aargauischen Niederwil suchen Forscherinnen und Forscher nach dem besten Bio-Hanf. Der Anbau solcher Pflanzen ist in der Schweiz eigentlich gesetzlich verboten. Dank des «Experimentierartikels» des Bundes kann eine Firma mit einer Sonderbewilligung ihre Forschung betreiben. Beitrag auf SRF.

Vereinte Nationen bewerten Cannabis neu: Cannabis ist in der internationalen Drogenkonvention von 1961 zweimal aufgelistet: Zum einen in Klasse 1 - die alle verfügbaren Drogen umfasst. Zusätzlich aber auch in Klasse 4. Dort befinden sich vor allem diejenigen Drogen, die keinerlei zusätzlichen Nutzen haben. Nach der jüngsten Abstimmung in der UN-Suchtstoffkommission steht Cannabis dort nun nicht mehr. Damit folgen die UN einer zwei Jahre alten Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO und erkennen den medizinischen Nutzen von Cannabis indirekt an. Artikel der Deutschen Welle, Artikel im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung taz.

CBD laut Europäischen Gerichtshof kein Suchtmittel: Der Europäische Gerichtshof hat am 19. November 2020 ein möglicherweise zukunftsweisendes Urteil zum Thema CDB (Cannabidiol) gesprochen. Demnach darf ein Mitgliedsstaat der EU die „Vermarktung von in einem anderen Mitgliedstaat rechtmässig hergestelltem Cannabidiol (CBD) nicht verbieten, wenn es aus der gesamten Cannabissativa-Pflanze und nicht nur aus ihren Fasern und Samen gewonnen wird.“ Das Besondere an diesem Urteil ist die Begründung, wonach die Bestimmungen über den freien Warenverkehr innerhalb der Union anwendbar sind, weil laut EuGH CBD nicht als „Suchtstoff“ angesehen werden kann. Artikel auf praevention.at

USA - Zunehmende Befürwortung der Cannabislegalisierung: Das Meinungsforschungsinstitut Gallup befragte erstmalig im Jahr 1969 die US-Amerikaner, ob sie für die Legalisierung von Cannabis seien. 12 Prozent befürworteten damals eine Legalisierung. In den Jahren 2018 und 2019 lag die Zustimmung für eine Legalisierung bei 66 Prozent und stieg im Jahr 2020 auf 68 Prozent. Eine Zusammenstellung (Englisch) der Ergebnisse ist im aktuellen Gallup-Bericht aufgelistet. Artikel im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung taz.

Dossier auf Infoset: Cannabis
 

Rauchen & Dampfen

Negative Auswirkungen des Rauchens auf Covid-19: Zu Beginn der Covid-19-Epidemie war noch nicht klar, welche Auswirkungen das Rauchen auf die Möglichkeit einer Infektion mit dem Covid-19-Erreger oder auf einen schwereren Krankheitsverlauf bei RaucherInnen hatte. Beretis vorhandenes Wissen deutete diesbezüglich auf negative Auswirkungen des Rauchens hin. In der Zwischenzeit nahmen die wissenschaftlichen Beweise für die negativen Auswirkungen des Rauchens auf Covid-19 weiter zu. Artikel der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Wie ‘Big Tobacco’ Steuern umgeht: Untersuchungen (Englisch, pdf, 46S.)des Investigative Desk in Zusammenarbeit mit der University of Bath (UK) legen erstmals offen, in welcher Grössenordnung und durch welche Methoden die vier grössten Tabakunternehmen der Welt ihre Steuern minimieren. Auch die Schweiz spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Artikel der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at.

Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums: Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legt mit der neuen Auflage des Tabakatlas zum dritten Mal eine Zusammenfassung aktueller Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum sowie der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen vor. Der Bericht verdeutlicht das enorme Potential der Krebsprävention und präventiver Gesundheitspolitik. Medienmitteilung des DKFZ.

Dossier auf Infoset: Rauchen und Dampfen
 

Weitere Substanzen / substanzübergreifende Infos

Medikamentenkampagne - «Wir reden über das Tabu»: Rund 200‘000 Personen sind in der Schweiz abhängig von Schlaf- und Beruhigungsmitteln – und trotzdem spricht kaum jemand darüber. Das möchte die Arud ändern und lanciert eine Präventionskampagne.

Factsheet – Gefährlicher Mischkonsum: Medikamente, gemischt mit Alkohol, Cannabis oder anderen Medikamenten und Drogen, haben in der Schweiz in den vergangenen Monaten zu Todesfällen bei Jugendlichen geführt. Das neue Factsheet der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich informiert Eltern und Jugendliche kurz und knapp über die Risiken und wie man sich schützen kann.

Dopingliste: Die Liste der verbotenen Substanzen und Methoden (Dopingliste) wird in der Regel jährlich von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) veröffentlicht und tritt jeweils am 1. Januar in Kraft. Die Dopingliste 2021 (pdf, 10S.) ist einer der sechs internationalen Standards, die zwingend von allen Unterzeichnern des WADA-Programms umgesetzt werden müssen. Medienmitteilung von Antidoping Schweiz.
 

Verhaltenssüchte

Verwendung der Spielsuchtabgabe durch die Kantone: Gemäss Art. 18 der Interkantonalen Vereinbarung über die Aufsicht sowie die Bewilligung und Ertragsverwendung von interkantonal oder gesamtschweizerisch durchgeführten Lotterien und Wetten (IVLW) sind die Lotteriegesellschaften verpflichtet, den Kantonen jährlich eine Spielsuchtabgabe zu entrichten. Die Comlot gibt einen jährlichen Bericht heraus, über die Verwendung der Spielsuchtabgabe in den einzelnen Kantonen. Der Bericht 2019 (pdf, 68S.) steht zum Download bereit.

Synthesebericht zu problematischer Internetnutzung: Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) verfolgte eine Gruppe von ExpertInnen aus der Suchthilfe und -prävention Entwicklungen im Bereich der problematischen Internetnutzung in der Schweiz in den Jahren 2018-2020. Als Ergebnis wurde vom Fachverband Sucht und GREA ein Synthesebericht (pdf, 30S.) veröffentlicht. Der Bericht stützt sich auf die Einschätzungen der ExpertInnen, auf die aktuelle Fachliteratur und auf neu für die Schweiz erschienene epidemiologische Daten. Laut den ExpertInnen besteht mittlerweile ein Konsens, dass die Anwendungen und nicht das Medium Internet selbst eine allfällige Sucht auslösen. Medienmitteilung (pdf, 2S.) vom Fachverband Sucht.

Faktenblatt Gaming – Gambling: Die Grenze zwischen Games und Glücksspielen löst sich auf. Es vermischen sich die beiden Aspekte Geschicklichkeit (Games) und Glück (Glücksspiel). Denn in Games sind zunehmend Glücksspielelemente integriert (Gamblification of Games) und Glücksspiele werden als Games wahrgenommen (Gamification of Gambling). Ein Faktenblatt (pdf, 4S.) zum Thema von Radix.
 

Prävention

Nationale Präventionsstrategien: Zwischenbilanz und Ausblick: Seit Anfang 2017 werden die beiden nationalen Strategien Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) und Sucht umgesetzt: Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Ausblick. Wie ist der Stand der beiden Strategien? Was wurde erreicht? Was noch nicht? Und wie geht es weiter. Dies das Thema des aktuellen Spectra (129, pdf, 12S.) - Bulletin vom Bundesamt für Gesundheit zu Gesundheitsförderung und Prävention.

Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung: Das Memorandum (pdf, 43S.) „Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung“ der BZgA erarbeitet Kriterien und Operationalisierungen von evidenzbasierter Prävention und Gesundheitsförderung und möchte einen Standard für das Verständnis und die Umsetzung von Evidenzbasierung in der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland setzen.

Dossier auf Infoset: Prävention
 

Beratung & Therapie

Heroingestützte Behandlung in der Schweiz: Seit 2001 gibt es ein regelmässiges Monitoring der heroingestützten Behandlung (HeGeBe) in der Schweiz. Dieser Bericht (pdf, 39S.) präsentiert die Ergebnisse der Erhebung 2019. Der Name HeGeBe ist historisch begründet, obschon die Bezeichnung diacetylmorphingestützte Behandlung korrekter ist. Im Jahr 2019 hatten 22 Institutionen in 13 Kantonen die Berechtigung Diacetylmorphin zu verabreichen.

Dossier auf Infoset: Beratung
 

Schadensminderung

Niederschwellige, akzeptierende Suchtarbeit: Die vorliegende Bachelor-Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Kontakt- und Anlaufstellen mit Konsumraum in Schweizer Kleinstädten. Schweizweit existieren vier Kontakt- und Anlaufstellen mit Konsumraum in kleinen Städten. Das Ziel dieser Arbeit ist, mithilfe einer qualitativen Forschung in Erfahrung zu bringen, mit welchen Rahmenbedingungen die Kontakt- und Anlaufstellen mit Konsumraum in den Kleinstädten konfrontiert sind und welchen Mehrwert sie für wen bieten.

Dossier auf Infoset: Schadensminderung
 

Forschung & Statistik

Forschungsbrief der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen: Die Themen der aktuellen Ausgabe (pdf, 10S.) sind: Klinische Soziale Arbeit und Case Management in der Psychiatrie und in der Suchthilfe; Hilfen für süchtige Mütter mit kleinen Kindern – und allgemein für Familien mit Suchtproblemen; Words matter – Wie soll man über Alkohol und andere Drogen, ihren Konsum und die damit verbundenen Folgen sprechen?

Dossier auf Infoset: Forschung & Statistik
 

Neues zu und von Institutionen

Newsletter Infodrog: Der November-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist erschienen.
 

Diverses

Spectra - Im Gespräch mit Markus Jann: Nach zwei Jahrzehnten im BAG wird Markus Jann im kommenden Januar pensioniert. 2001 hat er im BAG die Leitung der Sektion Drogen übernommen, heute leitet er die Sektion «Politische Grundlagen und Vollzug» in der Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Im Interview blickt er auf seine Highlights und Herausforderungen zurück. Artikel auf Spectra.

TeilnehmerInnen für Psychedelic Survey gesucht: Für Ihr wissenschaftliches Forschungsprojekt sucht die Psychedelic Research Group vom Imperial College in London TeilnehmerInnen. https://global.psychedelicsurvey.com
 

Agenda

Die laufend aktualisierte Agenda aus dem Suchtbereich finden Sie direkt auf den Seiten von Infoset.
 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

Beachten Sie auch die Stellenangebote, eine Kooperation mit dem Verein sozialinfo.ch:
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Redaktionsadresse Infoset Deutschschweiz
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Tel. 062 957 20 91
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